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Johnny Haeusler

Veröffentlicht am 10. Mai 2006 um 16:09 Uhr von Martin Recke

Foto_Johnny_Haeusler.pngJohnny Haeusler (* 21. August 1964 in Berlin als Jörg Haeusler) ist ein bekannter Blogger und Mediendesigner sowie ehemaliger Rundfunkmoderator und Frontmann der Rockband Plan B.

Haeusler änderte bereits mit 15 Jahren seinen Namen für seine erste Plattenveröffentlichung und blieb bis 1994 Sänger und Gitarrist der dann im Streit mit der Plattenfirma aufgelösten Musikgruppe „Plan B“.

Nebenbei betätigte er sich als Radiomoderator bei SFB 2 (Stix'n Stones) und beim Berliner Jugendsender Radio 4U, welches später in Radio Fritz überging. Dort moderierte Haeusler den „Soundgarden“ und mit seinem Freund Jürgen Kuttner die Sendung „Weltall, Erde, 42“. Weiterhin übernahm er für den Radiosender 1993 - also zu einer Zeit, in der die sogenannten neuen Technologien noch ein Nischendasein führten - die Erstellung eines multimedialen Projekts mit dem Namen „Fritz CD-Rom“. Aus einem ursprünglich geplanten „interaktiven Programmplan“ wurde nach zwölf Monaten der Erstellung letztendlich ein für die damalige Zeit außergewöhnlich umfangreiches Produkt in Form eines Spieles, das sowohl gute Absatzahlen erzielte als auch verschiedene kleinere Auszeichnungen erhielt.

Von 1995 bis 2000 war Haeusler der Moderator der Sendung Chaosradio des Chaos Computer Club.

Mitte der 1990er erstellte Haeusler für unabhängige Bands und Labels wie Bungalow Records, Lemonbabies, Gautsch oder Fettes Brot Websites und legte dabei als einer der ersten großen Wert auf die weltweite digitale Vernetzung. Infolgedessen verfolgte er ein „X“ getauftes Projekt, das heute stark an Apples iTunes-Onlineshop erinnert. Haeusler erhielt dafür 1998 den 1. Preis des Gründerwettbewerbs Multimedia.

Noch im selben Jahr machte er sein Hobby Mediendesign zum Beruf und gründete die „defcom GmbH“, eine Firma, die für den Relaunch von mtv.de mit dem „Red Dot Design Award“ ausgezeichnet und für die Webseite von Sarah Kuttner für den Grimme Online Award nominiert wurde. Auch die MTV-Nanopops sind eine Erfindung aus Haeuslers Agentur und wurden vom Art Directors Club prämiert.

Nach der Insolvenz seiner Firma 2003 machte er sein seit 2002 sporadisch gepflegtes Weblog Spreeblick zu seiner Hauptbeschäftigung, was schließlich in der Gründung der „Spreeblick Verlag KG“ im Juni 2005 gipfelte. Zuvor löste Haeuslers Blog im Dezember 2004 erstmals ein größeres Medienecho auch außerhalb des Internet aus, als er durch eine viel beachtete Satire (Titel: „Jamba-Kurs“) zu Jamba!s umstrittenen Geschäftspraktiken Stellung nahm. Spreeblick ist heute eines der bekanntesten Weblogs in Deutschland.

Haeusler ist seit 2001 mit Tanja Kreitschmann verheiratet und lebt mit ihr und seinen zwei Söhnen in Berlin-Kreuzberg.

Quelle: Wikipedia

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Die folgenden Weblogs beziehen sich auf diesen Eintrag Johnny Haeusler:

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Bisherige Kommentare

1 | saganaki schrieb am 17.05.06 12:33

Na super, also mal folgendes Erfolgsrezept:
Ich suche mir jemanden, der irgendwie etwas cooles gemacht hat und kopiere einen Text über ihn aus Wikipedia in meinen Blog. Dann wirkt mein Blog vielleicht auch cool und irgendwie "Web 2.0". Sorry, aber der Ausverkauf, den Sinner & Schrader hier macht hat ja wohl gar nichts mehr mit Web2.0 zu tun. Ich hoffe, dass es auf der Party wenigstens genug zu saufen gab. "auf Web2.0! *hic*"

2 | Martin Recke schrieb am 17.05.06 12:42

Ganz so einfach ist es nicht. Johnny war Referent. Jeder Referent hat hier einen Lebenslauf (siehe rechts). Sein Lebenslauf stammt aus der Wikipedia, weil er auf Anfrage einen Link geschickt hat.

Und da fast die ganze Website auf Movable Type basiert, erscheint der Lebenlauf auch hier.

Dein Blog würde ich gern mal sehen, aber Du hast ja keinen Link angegeben.

3 | saganaki schrieb am 17.05.06 12:52

OK, ihr versucht halt auch was draus zu machen, is ja verständlich. Aber ich finde es echt mal wieder schade, dass versucht wird, mit Geld und Medianmacht Ideen an sich zu reissen. Hierzu mal folgender guter Artikel:
http://www.heise.de/tp/r4/html/result.xhtml?url=/tp/r4/artikel/22/22567/1.html&words=Web%20WEP%200

Dass Du das auf die Technik schiebst, dass der Text hier erscheint ist etwas komisch. Äähm: Ich habe gar keinen Blog, werde aber einen zu machen, damit ich auch Web2.0 bin.

4 | Martin Recke schrieb am 17.05.06 13:09

Geld und Medienmacht? Heise gehört per definitionem zu den Guten? Und wir zu den Bösen? Oder wie?

Wir können ja mal den Umsatz von Heise mit dem unsrigen vergleichen. Oder den Gewinn.

Wenn diese Website nicht auf MT basieren würde, könntest Du hier gar nicht kommentieren.

5 | saganaki schrieb am 17.05.06 13:26

Mit WordPress geht das aber auch :-) Heise behauptet ja nicht "die Macher" des Web2.0 "seit 10 Jahren" zu sein. Das ist der Unterschied. Ihr seid nicht die Bösen, das will ich garnicht meinen. Ihr seit eine erfolgreiche, aber in die Jahre gekommene Agentur mit großen seriösen Kunden, die nochmal versucht einen auf jung und frisch zu machen.
Is ja OK, kann man ja mal versuchen ;-)

6 | Martin Recke schrieb am 17.05.06 14:36

Heise behauptet ja nicht "die Macher" des Web2.0 "seit 10 Jahren" zu sein.

Wir auch nicht.

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